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20. Juli 2018

Weitere Straßenbauarbeiten

Straßen werden in den Ferien saniert


Solingen/Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stehen einige Straßenbauarbeiten an:"Während der Sommerferien ist auch auf Solingens Straßen deutlich weniger los. Von langer Hand geplant wird deshalb gerade dann dort gebaut, wo sonst sehr viele Fahrzeuge rollen.

Halbzeit in Stöcken

Bereits seit Ferienbeginn wird die Straße Stöcken ab Peter-Rasspe-Straße und im weiteren Verlauf die Kohlfurther Straße bis Hausnummer 10 saniert. Hier wird noch voraussichtlich bis Montag, 30 Juli, gearbeitet, dann kann der Verkehr wieder ohne Einschränkungen fließen. Bis dahin geht es dort nur in eine Richtung, von Solingen nach Wuppertal. Wer von Wuppertal nach Solingen fahren möchte, wird über Müngsten umgeleitet. Damit es trotz höherem Verkehrsaufkommen an der Kreuzung Krahenhöhe keinen Stau gibt, wurde die Ampelsteuerung angepasst.

Katternberger Straße: Nach Versorgungsleitungen kommt die Decke

Nachdem bereits im vergangnenen Jahr neue Versorgungsleitungen verlegt worden waren, erhält die Katternberger Straße nun eine neue Asphaltdecke Die Arbeiten starten am Mittwoch, 25. Juli, und werden voraussichtlich am 8. August abgeschlossen sein. Zunächst werden die Straßeneinbauten reguliert, dann wird die alte Fahrbahndecke abgefräst und durch neuen, hochwertigen Asphalt ersetzt. Eine Fahrspur ist immer frei, eine Ampel regelt den Verkehr.

Nächster Bauabschnitt Balkhauser Weg

In die nächste Runde geht die Sanierung des Balkhauser Weges. Auch hier starten die Arbeiten im Laufe der kommenden Woche, etwa ab Mittwoch, 25. Juli. Der zweite Bauabschnitt beginnt am Abzweig Hohenscheid und endet hinter der Hofschaft Balkhausen. Die Strecke ab Pfaffenberger Weg war bereits im Frühjahr erneuert worden.

Für rund vier Wochen wird der Verkehr einspurig geführt und durch eine Baustellenampel geregelt. In dieser Zeit werden die notwendigen Vorarbeiten ausgeführt, zudem wird die Bushaltestelle im Bereich der Hofschaft Balkhausen ausgebaut und die Querung des Klingenpfades durch den Ausbau eines Gehweg-Abschnitts gesichert. Von Montag, 20. August, bis Freitag, 24. August, wird der neue Asphalt eingebaut. Dann ist der Straßenabschnitt komplett gesperrt, die Umleitung führt über den Odentaler Weg. Während der notwendigen abschließenden Arbeiten gilt wieder die einspurige Verkehrsführung. Anwohnende wurden bereits per Handzettel informiert.

Die Sanierung des Teilstückes zwischen Hofschaft Balkhausen und Wupperbrücke ist im Herbst geplant, der vierte Bauabschnitt von der Wupperbrücke bis zur Stadtgrenze soll im nächsten Frühjahr folgen."

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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