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19. Juli 2018

HAUPTSACHE HUNDESTEUER

HAUPTSACHE HUNDESTEUER

Solingen/Eine Leserin, vor Kurzem nach Solingen gezogen, macht ihrem Ärger Luft. Die Dame findet das Tal bei Rüden und Fähr sehr schön und geht dort oft und gerne mit dem Hund spazieren. Die Solingerin findet es auch ganz natürlich die Häufchen von ihren Hund in Tüten zu packen. Dass allerdings im ganzen Tal nicht ein Abfallbehälter aufgestellt ist macht die Frau wütend. Sie muss bei der Hitze die Tüten mit in ihr Auto nehmen und zuhause entsorgen.

Da fragen sich auch andere Hundebesitzer, ob das die Gegenleistung für ihre Hundesteuer ist. Auf Sauberkeit bitte achten, die saftige Hundesteuer zahlen  aber ein Abfalleimer nein. Verstehen tut das keiner.


Text/Foto Peter Nied

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Kommentare: 4
  • #1

    Monika Knelleken. (Donnerstag, 19 Juli 2018 14:02)

    Es gibt Kotbeutel aus Maisstärke. Verrotten schnell und biologisch abbaubar. Hundesteuer ist nicht hundebezogen.

  • #2

    Witta Mine (Donnerstag, 19 Juli 2018 14:46)

    Wenn überall Maisstärke-Beutel rum liegen, das ist ja auch nicht gerade toll. Außerdem sind die Teile nicht besonders belastbar, soll heißen, man hat regelmäßig braune Finger :-(
    Übrigens gibt es im Rüden einige Abfalleimer. Nur leider nicht mehr in den Waldstücken zwischen den Hofschaften.

  • #3

    Elisabeth Müller (Donnerstag, 19 Juli 2018 14:52)

    Die Frage ist doch auch: warum wird keine Pferdesteuer erhoben? Wenn die mal loslegen - und zwar meist mitten auf der Straße- dann können dafür 50 Hunde ihre Hinterlassenschaften liegen lassen.

  • #4

    A (Donnerstag, 19 Juli 2018 20:14)

    Ja genau das ist der springende Punkt. Für Steuern, egal welcher Art, erhält man eben keine Gegenleistung. Für Verwaltungsgebühren hingegen erhält man eine Leistung, z.B. eine Baugenehmigung oder einen Gewerbeschein. Aber ich kann auch verstehen, dass es für Leute die nicht unbedingt beruflich damit zu tun haben, nicht nachvollziehbar ist.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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