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18. Juli 2018

EIN URGESTEIN FEIERT GEBURTSTAG

Horst Rosenstock wird 80 Jahre

Am 22. Juli kann das Urgestein vom STC Blau-Weiß Solingen auf acht Jahrzehnte zurückblicken. Für seinen Verein, dem er seit nun 62 Jahren angehört, stand er über 560 Mal auf dem Spielfeld und ist seit 1965 auch als Vorstandsmitglied aktiv, war 18 Geschäftsführer und ist immer noch für die Öffentlichkeitsarbeit und das Archiv des Clubs zuständig, der Verein ernannte ihn bereits 1983 zum Ehrengeschäftsführer und 2001 zum Ehrenmitglied. Im Badminton Landesverband (BLV-NRW) ist er seit 1967 im Bezirksausschuss Süd I im Einsatz, war dort Bezirkswart und Beisitzer und ist heute noch als Staffelbetreuer dabei. In den siebziger Jahren war er von 1974 – 1976 Beisitzer im Spielausschuss des BLV-NRW und seit 2002 ist er Referent für das Archivwesen des Landesverbandes.
Beim Deutschen Badminton Verband (DBV) war er von 1982 – 2005 Mitglied im Spielausschuss, als Bundesligaspielleiter und Verantwortlicher für die Deutschen Altersklassen Meisterschaften in dieser Zeit begleitete er die Deutsche Badminton Nationalmannschaft, als Delegationsleiter zu zahlreichen internationalen Meisterschaften unter anderem auch zu den europäischen Turnieren um die Mannschaftswettbewerbe um die Team Weltmeisterschaften der Damen (Uber-Cup) und Herren (Thomas-Cup). Zwischen 1959 und 1973 war er als Internationaler Schiedsrichter für den DBV im Einsatz, er absolvierte zahlreiche Einsätze bei den German - Open, bei Länderspielen und Thomas-und Uber Cup Begegnungen. Höhepunkte waren dabei die Europameisterschaften 1968, wie die Olympischen Spiele 1972 in München, wo er beim Badminton Demonstrationswettbewerb das Finale im Herren-Doppel leiten durfte. Für den großen Sportfan gab es aber nicht nur Badminton, Als Jugendlicher spielte er Fußball, Handball und Basketball, die große Liebe blieb jedoch auch immer die Leichtathletik in den 70er bis 90er Jahren absolvierte er hunderte von Volksläufen des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) und bekam jährlich das Volkslaufabzeichen des DLV verliehen. Als Zuschauer besuchte er zahlreiche Weltklasse Veranstaltungen in vielen Bereichen, zwischen 1972 und 2004 besuchte er zusammen mit seiner Ehefrau Sigrid achtmal die Olympischen Sommerspiele, Welt-und Europameisterschaften der Leichtathletik standen ebenso auf dem Programm wie auch der mehrfache Besuch bei den Weltreiterspielen in Aachen (CHIO). Nicht nur der Sport, sondern auch die Philatelie ist ein Hobby von Horst Rosenstock, so hat er umfangreiche Sammlungen von Sportbriefmarken zusammengetragen, Paradestück ist dabei die Sammlung von Briefmarken, Sonderstempeln, Ersttagsbriefen und postalischen Belegen aller Art zum Thema Badminton und anderen
Spielen mit Federbällen, hier sind bis heute bereits ca. 2000 Blätter in über 20 Alben gefüllt und die Sammlung wird wohl noch nicht beendet werden.
Für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlieh ihm 2001, das IOC Diplom für langjährige Arbeit für die olympische Sportart Badminton, der Badminton Weltverband (IBF/BWF) ehrte ihn 2005 mit dem Meritorious Service Award. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen übergab ihm 2011 die NRW Sportplakette, die Stadt Solingen ehrte ihn 1990 mit dem Sportehrenteller, der Deutsche Badminton Verband verlieh ihm 1973 die Ehrennadel und 1992 die Ehrenplakette. Der Badminton Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW) ehrte Horst Rosenstock mit den Verdienstnadeln in Silber (1971), in Gold (1983) und 1996 mit dem Ehrenring des BLV-NRW.
In seinem Verein STC Blau-Weiß Solingen ist er Träger der Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold und seit 2001 ist er Ehrenmitglied des Clubs. Seit vielen Jahren arbeitet Horst Rosenstock als Redaktioneller Mitarbeiter für die Badminton Magazine „Badminton Sport“ (DBV) und „Badminton Rundschau“ (BLV-NRW). Als akkreditierter Journalist war 1996 in Atlanta und 2004 In Athen bei den olympischen Spielen im Einsatz.


  Foto Privat               

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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