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03. Juli 2018

NEUES AUS UNTERBURG

Die neue Stützwand zur Eschbachstraße ist fertig gestellt, mit Hochdruck läuft seither die Sanierung des betroffenen Straßenabschnitts.

Diese Arbeiten werden voraussichtlich am Samstag, 14. Juli, abgeschlossen sein. Dann endet auch die aktuelle Vollsperrung rund um die Uhr: Spätestens ab Sonntag, 15. Juli, kann der Verkehr zunächst einspurig durch den Ort fließen, wie zuvor regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Komplett frei ist die Straße, sobald das Geländer an der neuen Stützwand montiert ist - voraussichtlich ab Samstag, 4. August. Anschließend muss nur noch noch mit kleineren Einschränkungen gerechnet werden, da auch der Gehweg neu gebaut wird. Im weiteren Bauablauf sind bis zum Jahresende möglicherweise wenige eintägige Sperrungen erforderlich

Zu Beginn der Bauarbeiten war zunächst angekündigt worden, dass die Vollsperrung am Freitag, 6. Juli endet. Im Laufe der Bauarbeiten hatte sich jedoch gezeigt, dass der Arbeitsumfang größer ist als zunächst geplant, die Bauarbeiten dauern deshalb insgesamt eine Woche länger. So müssen beispielsweise unerwartet viele private Entwässerungsleitungen ordnungsgemäß an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden. Zuvor waren Kanalschächte und Sinkkästen erneuert und an die zukünftige Aufbauhöhe der Straße angepasst worden. Betroffene Anwohnende wurden per Handzettel informiert.    

Während der Vollsperrung verkehrt von Burg Brücke bis Burg Bahnhof ein Kleinbus über den Mühlendamm. Montags bis freitags gilt der gewohnte Fahrplan, samstags und sonntags ersetzt der Kleinbus zudem die Linienfahrten der 687 und 689 und fährt von Burg Brücke bis Oberburg/Jugendherberge.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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