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02. Juli 2018

WIEDER HAT ES GEKRACHT

Wuppertal (ots) - Eine 36-jährige Toyota-Fahrerin verlor vergangene Nacht (02.07.2018), gegen 02.30 Uhr, auf der Bausmühlenstraße in Solingen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Nach ersten Erkenntnissen war die Frau möglicherweise übermüdet. Sie kam von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Mauer. In dem Toyota erlitten ihre drei Kinder (ein einjähriger Junge und zwei Mädchen im Alter von drei und acht Jahren) leichte Verletzungen und wurden einem Krankenhaus zugeführt. Dort verblieben sie vorsorglich zur Beobachtung. Der Schaden an Mauer und Auto beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. (am)

Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern Abend (01.07.2018), gegen 19.45 Uhr, am Weyersberg in Solingen. Eine 18-jährige Skoda-Fahrerin bog bei Grün von der Kotter Straße nach links in die Weyersberger Straße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Polo eines 19-Jährigen, der von der Augustastraße kam und geradeaus weiter Richtung Kotter Straße wollte. Bei dem Unfall verletzte sich der Polo-Fahrer schwer. Er musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Die 18-Jährige und zwei Beifahrer - ein 10-jähriges Mädchen und ein 23-jähriger Mann - wurden ebenfalls von Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus gebracht, konnten es jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Beide Autos waren schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. (am)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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