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27. Juni 2018

WIEDER SCHWERE UNFÄLLE IN SOLINGEN

Wuppertal (ots) - Eine 35-jährige Autofahrerin aus Düsseldorf befuhr gestern (26.06.2018), gegen 20.50 Uhr, die Kronenstraße in Solingen-Merscheid. Als sie auf die Merscheider Straße fuhr und direkt wieder links abbog, um der Kronenstraße weiter zu folgen, kollidierte sie mit einem Motorradfahrer, der in Richtung Ohligs unterwegs war. Der 25-Jährige stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste zur intensivmedizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die BMW-Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu und kam ebenfalls ins Krankenhaus, welches sie nach der ärztlichen Untersuchung aber wieder verlassen konnte. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf etwa 24.000 Euro beziffert. (am)

Wuppertal (ots) - Eine 18-jährige Mercedes-Fahrerin verursachte gestern (26.06.2018), gegen 16.15 Uhr, auf dem Zubringer zur Bonner Straße in Solingen einen schweren Unfall. Die junge Frau fuhr nach ersten Erkenntnissen mit hoher Geschwindigkeit Richtung Bonner Straße, erkannte die an der Ampel wartenden Autos auf dem Rechtsabbiegerstreifen zu spät und fuhr auf das Stauende auf. Dabei wurden von dem Mercedes drei Pkw ineinandergeschoben. Neben der 18-Jährigen verletzten sich noch sechs weitere Personen leicht. Drei wurden in Krankenhäuser gebracht und ambulant behandelt; vier der Verletzten begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe an den vier Autos beläuft sich auf über 50.000 Euro. (am)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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