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25. Juni 2018

BETRUG UND SCHLÄGEREI

ETRUG UND SCHLÄGEREI

Wuppertal (ots) - Die Polizei in Solingen warnt vor einem Betrüger, der am Wochenende auf dreiste Art und Weise Geld von hilfsbereiten Menschen ergaunerte. Der Mann tauchte am Samstagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, an Wohnanschriften an der Vereinsstraße, dem Estherweg und der Margaretenstraße auf. Er klingelte bei den Anwohnern und gab an, dringend Geld für den Schlüsseldienst zu benötigen. Er sei ein neuer Nachbar und habe sich ausgeschlossen. In zwei Fällen ging der Mann leer aus, in einem Fall händigte ein hilfsbereiter Solinger dem Betrüger Geld aus. Der Täter war um die 40 bis 50 Jahre alt, war etwa 175 cm groß, schmal, hatte blondes kurzes Haar und trug eine beige Hose und ein helles Oberteil. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Solingen unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden. (am)

Wuppertal (ots) - Zeugen informierten gestern Nachmittag (24.06.2018), gegen 15.15 Uhr, die Polizei, weil sich auf dem Ohligser Markt in Solingen mehrere Männer schlugen. Die Anrufer berichteten von über zehn Leuten, die mit Handschuhen, Baseballschlägern und Stangen aufeinander losgingen. Vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten die Männer in unterschiedliche Richtungen. Einer der Täter - ein 23-jähriger Solinger - konnte im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen schien es zwischen zwei der Kontrahenten in der Vergangenheit einen Konflikt gegeben zu haben, den man an diesem Nachmittag "klären" wollte. Scheinbar wurde bei der Auseinandersetzung niemand verletzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen dauern an. (am)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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