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15. Juni 2018

VIEL ARBEIT FÜR DIE POLIZEI

VIEL ARBEIT FÜR die POLIZEI

Wuppertal (ots) - Bei einem Einbruchsversuch blieb es in Solingen. In der Zeit vom 11.06.2018, 20.30 Uhr, bis zum 14.06.2018, 18.30 Uhr, hebelten Unbekannte an der Eingangstür eines Vereinsheims an der Saarstraße. Den Tätern gelang es jedoch nicht, die Tür zu öffnen.

Wuppertal (ots) - Vergangene Nacht (15.06.2018) kam es an der Brüderstraße in Solingen zu mehreren Sachbeschädigungen an Autos. Laut Zeugenangaben habe ein alkoholisierter Mann gegen fünf Autos getreten und die Außenspiegel abgerissen. Dabei entstand an den Autos ein Sachschaden von mindestens 5000 Euro. Im Rahmen der Fahndung konnten die eingesetzten Beamten einen 29-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Da er stark alkoholisiert und aggressiv war, musste er mit zur Wache. Zudem wird er sich einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung stellen müssen. (am)

Wuppertal (ots) - Ein 57-jähriger Mann aus Trier wollte gestern (14.06.2018), gegen 17.00 Uhr, mit seinem Mercedes von der Merscheider Straße in Solingen nach links in die Kronenstraße abbiegen. Als er anfuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einer Motorradfahrerin (53 Jahre), die ihn in diesem Moment links überholte. Die Frau stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro. (am)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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