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14. Juni 2018

Die Schafe kommen

Die Schafe kommen

Solingen/Am kommenden Wochenende (16/17 Juni 2018) kommt die 300-köpfige Wander-
schafherde wieder in die Ohligser Heide. Nachdem die Moorschnucken gemeinsam
mit einigen Ziegen die Heideflächen der Hildener Heide beweidet haben, zieht die
Schäferei Eickermann mit ihnen weiter in Richtung Ohligser Heide. Hier sind sie nun
in den nächsten Wochen zu sehen und zu hören. Anschließend geht es weiter in die
Krüdersheide und erstmals auch in die Götsche.

Das kreisübergreifende Schafbeweidungsprojekt soll die Artenvielfalt und das Land-
schaftsbild der Heideflächen langfristig erhalten. Ohne Beweidung würden die offe-
nen Heideflächen im Laufe der Jahre überaltern und immer weiter zuwachsen; in der
Folge würde dies zum Verlust charakteristischer Heidepflanzen wie Besen- und Glo-
ckenheide und Englischem Ginster führen.
Damit dies nicht geschieht, knüpft man bei der aktuellen Bewirtschaftung an die his-
torisch bewährte Heidenutzung durch Hüteschäfer an, die bis ins 20. Jahrhundert
hinein auch in der Ohligser Heide verbreitet war.
Als gemeinsames Projekt des Kreises Mettmann und der kreisfreien Stadt Solingen
wird das Schafbeweidungsprojekt von den dort ansässigen Biologischen Stationen
Haus Bürgel und Mittlere Wupper fachwissenschaftlich betreut.

Damit der Schäfer seine Arbeit ordnungsgemäß verrichten kann, wird darum gebe-
ten, dass alle Besucher der Naturschutzgebiete „Ohligser Heide“ sowie

„Krüdersheide und Götsche“ ihre Hunde an der Leine führen.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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