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29. Mai 2018

EIN TAG IM MITTELALTER

Ein Tag im Mittelalter, speziell für Kinder!

Auf dem Kinder-Ritterfest stehen die kleinen Besucher an erster Stelle. Zwei Tage lang dreht sich alles um das Thema Ritter und Burgfräulein. Viele authentische Gewerke bieten interessante Mitmachaktionen an: In der Drachenschmiede können Hufeisen oder Anhänger geschmiedet werden und bei der Wippdrehbank hilft der Drechsler beim Herstellen kleiner Werkstücke. In der
Kindertöpferei können Schalen oder andere Gefäße getöpfert werden und beim Tüncher entstehen tolle Dinge aus selbst gemachten Farben und Naturmaterialien, wie Mosaikbild oder Kronen. Beim Kindertjost hoch zu Pferde geht es auf zum Ringleinstechen und in der Schwertschule wird der richtige Umgang mit dem Schwert gelernt, für einen Zweikampf Aug in Aug mit den Rittern, bei dem es am
Ende sogar den Ritterschlag gibt. Gauklerei darf natürlich auch nicht fehlen. Man kann sie in der Gauklerschule hier sogar selbst erlernen.

Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche weitere Aktionen:

● Schwerter, Bögen, Schilde basteln       
● Kerzenziehen
● Märchen am Spinnrad
● Handkurbel-Kinderkarussell       
● Mäuseroullette               
● Specksteinschnitzen
● Kopfkränze nähen
● Filzen und Weben
● Kinderschminken
● Armbrustschießen
● Hufeisenwerfen

Mutige vor, heißt es in der Falknerei. Wer traut sich einen anmutigen Greifvogel auf den Arm zu nehmen? Auch das Scharfrichterzelt ist nichts für schwache Nerven, denn hier gibt es schaurige Einblicke in das Leben und das Handwerk des Folterknechts.
Zur Stärkung gibt’s natürlich auch reichlich Verpflegung von süß bis herzhaft auf dem Vorplatz.

Kinder-Ritterfest 2018 auf Schloss Burg
Samstag, 9. + Sonntag, 10. Juni
jeweils 10.00 – 18.00 Uhr
Geöffnet ist das Spektakel an beiden Tagen von 10-18 Uhr.

Eintritt für Kleingruppen (2 Erw.+3 Kd.) 18 Euro; Kd. einzeln 4 Euro, Erw. 6,50 Euro.


Foto: Christian Stebel

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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