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12. Mai 2018

SOLINGER MESSERMACHER AUF INTERNATIONALER BÜHNE

Solingen/von Peter Nied – Auch in diesem Jahr findet die Messer – Macher – Messe wieder im Deutschen Klingenmuseum statt. Die große Show rund um die scharfen Sachen findet  in Kooperation mit der Deutsche Messermacher Gilde statt. Die Messe ist eine der größten ihrer Art und bricht seit vielen Jahren die Besucherrekorde. Hier stellen Messermacher aus beinahe allen Erdteilen aus, erklären und beraten. Ebenso vertreten sind Händler für Stahl und Heftmaterial.
 
Neu zur Veranstaltung 2018 ist die Messer-Börse. Die MesserBörse ist ein offener Marktplatz rund um das Thema Messer und Messerbau: Nachwuchsmessermacher präsentietren sich hier genauso wie Werkzeug- und Materialhändler, Messerfirmen oder die Anbieter von Second-Hand-Messern. Ein Programm von Workshops zum Messermachen und zur Messernutzung rundet den Tag ab. Die solinger-rundschau.de sprach am Rande der MesserBörse mit dem Solinger Messermacher Matthias Leimküller.

 Der Messermacher Leimküller ist in Solingen geboren und hat Grafik-Design studiert. "Messer haben mich schon immer fasziniert. Ich habe schon als kleines Kind auf dem Küchenbodenmeiner Oma immer gerne mit dem Wetzstahl gespielt. Der hat ein Prima Schwert abgegeben.
Dann mit ca 6 Jahren mein erstes Messer (das alte Fahrtenmesser von meinem Onkel, glaube einLinder) bekommen. Schon damals war das Messer immer am besten, wenn es ganz scharf war. Armhaare rasieren musste sein. damals war fürs schärfen aber noch der Opa zuständig.
Verwendet wurde das Messer meist zum Stöckchen schnitzen, Bude im Wald bauen oder Pfeil und Bogen etc. Angefangen mit Messermachen vor ca. 6 Jahren, als ich mir, nach einem Besuch auf der Messer-MacherMesse eine Klinge von Peter Abel aus der Lindenschmiede habe anfertigen lassen. Dafür habe ich dann den Griff und die Scheide gefertigt und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich es auch einmal mit dem Messermachen versuchen wollte. habe dann in den folgenden Jahren einige Messer gemacht und ab und an kam halt auch mal jemand, der gerne eines kaufen wollte.
So richtig angefangen hat es aber erst vor ca. 2 Jahren, da habe ich mir einen alten Pließtbock vom Verwerter geholt, habe von einem guten Bekannten eine alte Flott TB10 bekommen und mir dann meinen ,,Keller-Kotten“ eingerichtet...Warum? Es macht mir Spass, ist ein schönes Handwerk und das Messer ist ein nützliches und vielseitiges Werkzeug. Ich mache Werkzeuge, keine Waffen! Zielgruppe: Jäger, Angler, Wanderer, sowie Outdoor Enthusiasten und Sammler. Ich bin das erste mal bei der Messe im Klingenmuseum dabei und freue mich sehr hier einmal ausstellen zu dürfen."

Fotos (c) Leimküller

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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