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04. Mai 2018

Qualität rückt zusammen

Qualität rückt zusammen

Solingen/von Peter Nied
"Mit Dr. Hannes Nordmeyer beginnt eine neue Zeit. Mit dem Neuroradiologen, der für die radiologische Praxis der radprax an der St. Lukas Klinik arbeitet, wurde das Neurozentrum Solingen mit der Neurologie der St. Lukas Klinik und der Neurochirurgie des Städtischen Klinikums Solingen gegründet. In enger Kooperation können jetzt unterschiedlichste Erkrankungen des Gehirns auch minimal-invasiv über Katheter behandelt werden. So kann beispielsweise in der Notfallbehandlung eines akuten Schlaganfalls vor Ort und ohne Verlegung in eine andere Stadt ein Blutgerinnsel, das einen Schlaganfall ausgelöst hat, mechanisch entfernt werden. Aber auch bei angeborenen Fehlbildungen der Gefäße im Gehirn (z. B. bei einem Aneurysma) oder bei Verengungen der hirnversorgenden Arterien können die Neuroradiologen helfen," teilte kplus der geladenen Presse mit.
Was die Fachmediziner dann vor Ort vorstellten, war schon Qualität aus der ersten Reihe. So bietet der Verbund aus radprax, St. Lukas Klinik und Städtisches Klinikum im "Neuro Zentrum Solingen" schnelle Hilfe in Notfällen über die Stadtgrenze hinaus. Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten arbeiten bei Schlaganfällen gegen die Zeit und lösen lebensgegfährliche Probleme operativ vor Ort.Vorgestellt wurde das Neurozentrum Solingen und insbesondere die Neuroradiologie als neue medizinische Versorgungsmöglichkeit in Solingen, in die radprax allein apparativ und baulich 1,5 Millionen Euro investiert hat. Organisatorisch und personell wird das Zentrum weiter ausgebaut, sodass die neuen Leistungen auch einem größeren Umkreis von Solingen zur Verfügung gestellt werden können.


Foto Nied: von links nach rechts

PD Dr. Ralf Buhl, Chefarzt Neurochirurgie Städtisches Klinikum Solingen
Dr. Hannes Nordmeyer,  Leitender Arzt interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, radprax Schwanenstraße
Prof. Dr. Marcel Dihné, Chefarzt Neurologie mit Stroke Unit Solingen, St. Lukas Klinik

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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