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29. April 2018

Die Vögel

Die Vögel

Texel/von Peter Nied - Die Insel Texel in Nordholland bietet einer vielfältigen Vogelwelt Heimat, oder auch nur eine Pause vor dem langen Weiterflug.
Die Insel bietet den Tieren gleich mehrere Vorteile zur Rast und zum Brüten. Unterschiedliche Lebensräume, wie die weit ausgedehnten Dünenlandschaften und die vielen Wiesen laden die Tiere ein. Auch in Wäldern und Sträuchern zeigt sich Bewegung und es piept und kreischt aus allen Ecken. Nicht selten quert ein laufender Vogel die Straße aus einem dichten Gebüsch zum nächsten. Für Vögel ist die Insel einfach ein paradiesischer Zustand. Da haben natürlich auch Ornithologen und Naturfotografen ihre ganz eigene Bühne. Bei Tipps und Erfahrungen lehnen wir uns jetzt ein wenig an Ulrich Koch an. Der gibt Hinweise auf wirklich gute Beobachtungsposten für Fotografen. Da ist zum Beispiel De Geul im Süden der Insel. Dort halten sich Austernfischer, Kormorane, Gänse, Möwen und Reiher auf. Oder bei De Horsmeertjes. Dort kann man schwimmende Vögel beobachten. Aktuell bietet sich jedoch Ottersaat in der Nähe von Oudeschild als beste Location für Vogelfotografen auf der Insel Texel an.
Am lebendigsten sind wohl die verschiedenen Arten der Möwen. Streit um Futter artet in Schreierei und nicht selten in Kämpfe aus. Im Hafen von Oudeschild hatten Touristen Garnelen verloren. Da hatte sich eine Gruppe kleinerer Möwen drüber hergemacht. Eine große Silbermöwe beendete die Eigentumsverhältnisse mit einigen festen pickern in den Kopf der kleineren Tiere.
Hunderte Vogelarten kann man auf der Insel sehen. Die einen fliegen um einen herum, die anderen liegen versteckt im Gras oder brüten gerade. Das haben wir im Park von Ecomare beobachten können. In dieser Seehundaufzuchtstation gibt es auch eine Vogelpflegestation. Reiher, Basstölpel und Silbermöwen sind zumeist mit Öl verschmiert und werden hier gesäubert und wieder für das Leben als Hochseevogel fit gemacht. Die Insel wird von heimischen Vögeln bewohnt, ist aber auch sehr beliebt bei Zugvögeln. Zugvögel fliegen gerne in der Nähe von Land und Texel bietet zudem auch noch geschützte Gebiete zum Brüten und ruhen.
Bei birdingtours GmbH finden wir in einer Liste die Vögel, die am häufigsten auf Texel vorkommen. Zwergtaucher, Bruchwasserläufer, Dohle, Haubentaucher, Steinwälzer, Rabenkrähe, Kormoran, Zwergmöwe, Star, Graureiher, Lachmöwe, Haussperling, Seidenreiher, Sturmmöwe, Feldsperling, Löffler, Heringsmöwe, Buchfink, Höckerschwan, Silbermöwe, Grünling, Graugans, Mantelmöwe, Stieglitz, Nilgans, Brandseeschwalbe, Bluthänfling,Weißwangengans,Flussseeschwalbe,Fichtenkreuzschnabel, Ringelgans, Küstenseeschwalbe, Rohrammer, Streifengans, Zwergseeschwalbe, Alpen-Strandläufer, Brandgans, Trauerseeschwalbe, Kampfläufer, Krickente, Felsentaube, Bekassine, Stockente, Hohltaube, Uferschnepfe, Schnatterente, Ringeltaube, Pfuhlschnepfe, Löffelente, Türkentaube,Regenbrachvogel, Eiderente, Turteltaube, Großer Brachvogel, Reiherente, Mauersegler, Rotschenkel, Tafelente, Buntspecht, Grünschenkel, Rohrweihe, Feldlerche, Flußuferläufer, Kornweihe, Rauchschwalbe, Waldwasserläufer, Sperber, Mehlschwalbe, Mönchsgrasmücke, Habicht, Uferschwalbe, Zilpzalp, Mäusebussard, Wiesenpieper, Fitis,Turmfalke, Schafstelze, Wintergoldhähnchen, Baumfalke, Bachstelze, Grauschnäpper,Teichhuhn, Zaunkönig, Schwanzmeise, Blässhuhn Heckenbraunelle, Blaumeise, Fasan, Rotkehlchen, Kohlmeise, Austernfischer, Schwarzkehlchen, Gartenbaumläufer, Säbelschnäbler, Steinschmätzer, Elster, Sandregenpfeifer, Amsel, Eichelhäher, Goldregenpfeifer, Singdrossel, Kiebitzregenpfeifer, Teichrohrsänger, Kiebitz, Schilfrohrsänger, Knutt,  Feldschwirl, Sanderling, Klappergrasmücke, Sichelstrandläufer und Dorngrasmücke.
Nicht wenige also, die wir auch aus heimischen Wäldern und der Stadt kennen. Noch ein Ratschlag für den nächsten Urlaub auf der Insel: Vergessen Sie einfach ihren Wecker. Das erledigen schon die Möwen ab vier Uhr am Morgen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Silvia Steffer. (Sonntag, 29 April 2018 18:10)

    Sehr schön kommentiert wäre schon eine Reise wert so was zu sehen mal schauen.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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