solinger-rundschaus Webseite!
Solingen und mehr
  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
23. April 2018

MACHBAR ABER SEHR SENSIBEL

Machbar aber sehr sensibel

Seit Kurzem ist der Stadt Solingen ein geplanter Auftritt des Innenministers der Türkei in Solingen bekannt. Nun plant der amtierende türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bei der Gedenkveranstaltung am 29. Mai in Solingen eine Rede zu halten. Die Solinger Stadtverwaltung möchte die geplante Rede ins Deutsche vorab übersetzt haben. Und für den Außenminister der Bundesrepublik, Heiko Maas, ist diese Rede kein Wahlkampf. Herr Cavusoglu kommt als Gast und hält eine Trauerrede.

Nun liegt es an der Stadtverwaltung ein geeignetes örtliches Umfeld zu finden. Es kommt in diesem Fall ja nicht unbedingt darauf an, was geplant ist. Es bleibt zu hoffen, dass aus einer Trauerfeier nicht eine Veranstaltung gemacht wird. Wenn auf einem großen Platz eine Menge anders reagiert als geplant, dann ist der eigentliche Anlass dem Missbrauch preisgegeben. Eine Räumlichkeit, wie das Konzerthaus, wäre angebracht. Und die ganz große Bitte, dass auch wirklich niemand vergisst, dass es sich um eine Trauerfeier mit einer  Trauerrede handelt. Diesen Respekt ist man den Opfern schuldig.

tagPlaceholderTags:

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Klauberger (Montag, 23 April 2018 19:23)

    Man vermag sich des Eindrucks nicht zu erwehren, dass dies der Versuch ist, eine Gedenkveranstaltung zu Ehren und zum Gedenken der Opfer zur Wahlveranstaltung für das vorgezogene Erdogan-Ermächtigungsgesetz am 24. Juni 2018 zu missbrauchen. Die Wahl wird aus zwei Gründen vorgezogen:
    1. Der Ausnahmezustand lässt sich nicht länger rechtfertigen;
    2. Wirtschaft und Währung drohen bis zum regulären Wahltermin abzustürzen.
    Erdogan hat die Ereignisse des Jahres 1933 sehr gut studiert.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

Urheberrechte

 

Alle Inhalte, wie z.B. Grafiken, Texte und Bilder auf unserer Website sind urheber- und leistungsschutzrechtlich geschützt. Die Veröffentlichung im World Wide Web oder in sonstigen Diensten des Internet bedeutet noch keine Einverständniserklärung für eine anderweitige Nutzung durch Dritte.

 

 

 

Impressum

V.i.S.d.P. Peter Nied

Fontanestr. 84

42657 Solingen

[email protected]



Impressum | Datenschutz | Sitemap | Vertrag widerrufen
copyright by peter nied
Anmelden Abmelden | Bearbeiten
Jimdo

Diese Webseite wurde mit Jimdo Creator erstellt! Jetzt kostenlos registrieren auf https://de.jimdo.com

  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
zuklappen