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22. April 2018

Grosseinsatz nach Blitzeinschlag

Die Feuerwehr Solingen meldet:"Durch einen Blitzeinschlag in eine hohe Zypresse fing dieser ca. 12m hohe Baum Feuer.
  Das Feuer breitete sich auf die umstehenden Bäume und Hecken aus.
  Eine in dem Gartengelände stehende Gartenlaube stand beim Eintreffen der Feuerwehr im Vollbrand.
  Dabei bestand die Gefahr, dass sich das Feuer durch die hohe Wärmestrahlung auf weitere Zypressenbäume und Hecken und dann weiter auf zwei Gebäude ausbreiten könnte.
  Die ersteintreffende Kräfte könnten dies mit dem Einsatz eines Schnellangriffs durch eine Riegelstellung verhindern.
  Zeitgleich wurden zwei weitere C-Strahlrohre unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt.
  Während der Löscharbeiten wurden drei Flüssiggasflaschen aus dem Brandschutt geborgen und anschließend gekühlt.
  Der Einsatz und die Nachlöscharbeiten dauerten bis 17 Uhr.
  Die Löscheinheit 5, Böckerhof verbleibt bis zum Abend als Brandwache an der Einsatzstelle.
  Die Feuerwehr Solingen war mit insgesamt 45 Einsatzkräften im Einsatz, die von den Wachen I, II und III der Berufsfeuerwehr und den Löscheinheiten 3 und 5 der Freiwilligen Feuerwehr gestellt wurden.
  Zeitgleich kam es zu einem Paralleleinsatz mit einem gemeldeten Brand auf der Weyerstrasse, der sich glücklicherweise nicht bestätigte."

Foto Feuerwehr

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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