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19. April 2018

Mittelalter in Dortmund

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) erneut in Dortmund

Von Samstag, dem 28.4. bis Dienstag, dem 1.5. gastiert das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS), das mit bis zu 3000 Mitwirkenden größte reisende Mittelalter-Kulturfestival der Welt, nunmehr zum 23. Mal in Dortmund und lässt im Fredenbaumpark seine phantastische mittelalterliche Erlebniswelt entstehen.
Auf dem 9 Hektar großen Veranstaltungsgelände führen mehrmals täglich die tollkühnen Recken der Fechtkampfgruppe Fictum ihre brachiale Kampfkunst mit Schwertern, Äxten und Morgensternen vor, während die Ritter von filmpferde.com hoch zu Ross ihre Fertigkeiten mit Wurfspieß, Schwert und Lanze demonstrieren.
Auf den Musikbühnen erklingt Livemusik mit Saltatio Mortis, Versengold, Faun, Fiddlers Green, Faey, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Knasterbart, Cultus Ferox, Saor Patrol, Cuélebre, Ye Banished Privateers, Harmony Glen, Waldkauz und Rapalje - alles Spitzenbands der Mittelalter- und Folkszene.
Die jüngsten Gäste sehen an der Kinderbühne das Puppentheater Kiepenkasper und des Königs Hofnarr
Narrenkai. Beliebt bei Jung und Alt sind auch der Falkner der Herzen, Achim Häfner, mit seiner Greifvogelshow, der Saga-Mann Liam Bo Skol, der Bettler Hässlicher Hans, "Der Tod", das Stelzentheater Feuervögel und das Urgestein des MPS, der Kraftjongleur Bagatelli.
Täglich wird ein großes Bruchenballturnier mit zahlreichen Mannschaften aus den Bereichen Heerlager, Markthändler und Künstler veranstaltet. Beim Bruchenball geht es darum, einen bis zu 120 kg schweren Ball, eigentlich eine mit Stroh oder Tannenzapfen gefüllte Kuhhaut von 90 bis 120 cm Durchmesser, in den gegnerischen Torkreis zu befördern. Mit diesem Kampfspiel maßen früher die Knappen der Ritter ihre Kräfte, nachdem sie sich bis auf die Bruche, die mittelalterliche Unterhose, entkleidet hatten.
Das MPS freut sich auf viele Besucher in mittelalterlichen und phantastischen Gewandungen. Denn einmal an jedem Tag werden am Kampfplatz die drei bestgewandeten Besucher vom anwesenden Publikum gekürt und von Bruder Rectus mit Gold überschüttet.
In diesem Jahr präsentieren sich 39 Heerlager auf dem Veranstaltungsgelände und gewähren den Besuchern Einblick in das Leben im 13. Jahrhundert, und auf dem großen Händlermarkt präsentieren 121 Händler ihre Waren und Handwerker ihre Kunst.
Tausende Sitzplätze unter Sonnensegeln und an den Bühnen und Arenen laden zum Rasten und Entspannen ein, und zahlreiche Tavernen, Kaffeestände und Garküchen sorgen dafür, dass niemand hungern und dursten muss.Am Samstag wird dann nach der Nachtfeuershow der Ritter und dem schaurig-schönen Pestumzug das traditionelle MPS-Feuerspektakel mit den Feuerkünstlern von Danse Infernale und der Feuervögel stattfinden.
Sonntag und Dienstag sind Familientage - alle Gäste unter 16 Jahren und ab 66 Jahren zahlen keinen, und Gäste von 55 bis 65 einen ermäßigten Eintritt.
Öffnungszeiten: Samstag 11-1 Uhr, Sonntag 11-19:30 Uhr, Montag 16-1 Uhr, Dienstag 11-19:00 Uhr

 

Fotos: MPS Presse

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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