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14. März 2018

Brutaler Raub am Mühlenplatz

Wuppertal (ots) - Ein brutaler Raub ereignete sich heute Nachmittag (14.03.2018), gegen 15.10 Uhr, an der Bushaltestelle Mühlenplatz in Solingen. Ein 53-jähriger Mann saß mit zwei anderen Männern auf der Bank der Bushaltestelle, als ihn plötzlich ein 20-Jähriger angriff. Der Angreifer sprühte mit einem Gas-Spray, vor das er ein Feuerzeug hielt und verbrannte dem 53-Jährigen das Gesicht. Anschließend entriss er dem Opfer ein Handy und flüchtete. Der Mann erlitt schwere Gesichtsverletzungen, torkelte auf die Busspur und stieß gegen einen herannahenden Bus. Er musste von den Rettungskräften einer Spezialklinik zugeführt werden. Der mutmaßliche Täter - ein polizeibekannter Solinger - wurde an seiner Wohnanschrift an der Hasselstraße vor dem Haus festgenommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit an. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat in Solingen unter der Telefonnummer 0202/284-3310 zu melden; außerhalb der Bürozeit bei der Kriminalwache in Wuppertal (Tel.: 0202/284-0).

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Kommentare: 1
  • #1

    Dieter Brinkmann (Mittwoch, 14 März 2018 18:19)

    Verbrecher schon kurze Zeit später am Wohnsitz gefasst! Das gibt Hoffnung und macht trotz des schäbigen Verbrechens Mut. Der Polizei spreche ich mein größtes Lob aus, in so kurzer Zeit den Erfolg verbuchen zu können.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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