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10. März 2018

Solinger Aussteller auf Beauty Messe

Solingen/Düsseldorf - die ganze Welt der Dienstleistungskosmetik trifft sich hier im März zur internationalen Leitmesse für Kosmetik, Nail, Fuß und Wellness 90.000 Fachbesucher und 1.000 Aussteller und Marken repräsentieren eindrucksvoll die Leistungskraft dieser Branche.
Wir besuchten einige Aussteller aus Solingen, die als Fachbetriebe an dieser internationalen Messe teilnehmen.
In Halle 12 zeigen die Solinger Aussteller ihre aktuelle Produktpalette. Credo zeigt Feilen und Raspeln, wobei bunte Farben immer mehr die Optik bestimmen. Die Haaner Firma (früher in Solingen) zeigt sich optisch bei jeder Messe im neusten Trend.
Die Fa. Pfeilring legt den Schwerpunkt traditionell auf qualitative Ware im Bereich Nagelpflege. Rostfreie Nagel - und Hautscheren sowie Zangen werden als Einzelteile sowie im Etui präsentiert. Reger Betrieb herrschte am Stand der Fa. Erbe. Die Aussteller gaben sich bereits am ersten Tag zufrieden. Man stellte uns die Neuheiten für das Jahr 2018 vor. In neuer Verpackung die Produkte der Serie
YES. Ob Feilen, Scheren oder Pinzetten, im Angebot für Kosmetik und Pflege fehlt nichts. In hauseigener Produktion werden rostfreie und vernickelte Teile angeboten. Auch bei Erbe kommt Farbe mit ins Spiel. Die ERBE Feilen sind der Hingucker. Die hochwertigen Pinzetten, mit der geschwungenen Form, sind in aktuellen Pastell - Trendtönen lackiert.
Die ungeliebte Konkurrenz aus Fernost erfüllt, in den meisten Fällen, wieder alle gängigen Klischees. Bei der einen Firma ist die Funktion bei Nagelzangen gleich mehrerer Modelle nur unzureichend. Der Kasten ist schlecht geschliffen und wellig und die Schneiden stehen im geschlossenen Zustand viel zu weit auseinander. Der Aussteller an einem weiteren Stand präsentiert seine Haut - und
Nagelzangen wie Schüttgut. An diesen Ständen fehlt den Instrumenten zur Qualität eine ganze Menge, aber die Niedrigpreise locken die Kunden.

Erstellt von Peter Nied am 10.03.2018
Fotos: (c) Henning Paul

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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