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05. März 2018

Raubüberfälle in Solingen

Wuppertal (ots) - Gestern (04.03.2018), gegen 02.50 Uhr, kam es auf der Rathausstraße in Solingen zu einem Handyraub. Ein 20-jähriger rief mit seinem Mobiltelefon ein Taxi, als ihn ein Unbekannter umschubste und sein Handy entriss. Der junge Mann verletzte sich dabei leicht. Der Täter schloss sich dann einer mehrköpfigen Personengruppe an und entfernte sich. Er ist circa 23-28 Jahre alt, 170 cm groß und hatte eine normale Statur. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover, eine schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe. Er hatte ein südländisches Äußeres. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202 / 284 - 0 entgegen. (sw)

Am vergangenen Freitag (02.03.2018), gegen 19.55 Uhr, kam es auf der Goerdelerstraße in Solingen zu einem Raub auf eine ältere Dame. Die 77-jährige Frau wollte mit ihrem Rollator in das Treppenhaus ihrer Wohnanschrift, als ein Mann sie zu Boden schubste. Dann durchsuchte er ihre Handtasche und entnahm eine geringe Menge Bargeld. Während der Tat beschimpfte er sie fortwährend. Dann flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Straftäter ist circa 25 Jahre, 170 cm groß, von schmaler Statur und hatte ein südländisches Äußeres. Auf dem Kopf trug er eine bunte Mütze. Die Frau trug eine Verletzung an der Schulter davon. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202 / 284 - 0 entgegen. (sw)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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