solinger-rundschaus Webseite!
Solingen und mehr
  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
02. März 2018

Gastronomie in Aufderhöhe


Solingen/Große Akzeptanz und regen Zulauf hatten zu beinahe allen Zeiten die Wirtshäuser in Aufderhöhe. Dabei ist schon bemerkenswert, dass die Gaststuben von damals auch heute noch an gleicher Stelle in gleichen Gebäuden geöffnet haben.

Immer wieder wurden die Gasthöfe neu renoviert, umgebaut oder gar nach einem Feuer wieder aufgebaut.

Etwa um 1800 gab es in Aufderhöhe drei Wirtschaften. Durch Besatzung oder Durchmarsch verschiedener Besatzer waren die Gasthöfe schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Franzosen hatten sich dort ungastlich benommen. Wenige Jahre später waren es schon doppelt so viele Wirtshäuser, die immer mehr Bewohner anlockten. Man traf sich nach der Kirche oder am Abend. Die wenige Freizeit der Menschen wurde immer mehr in den Kneipen verbracht, und auch die ersten Vereine fanden ihren ständigen Treffpunkt in eben diesen Gasthäusern.

An der Grenze zu Aufderhöhe kam als letzte, es war in der Gründerzeit, die Gaststätte „Beim Öhm“ in Brücke dazu. In dem heutigen Treff einer Rocker-Gruppe gab es vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren regen Betrieb. Ausflügler kehrten hier ebenso ein wie ansässige Vereine aus Aufderhöhe. Einmal im Jahr gab es in den Gartenanlagen ein großes Fest.

Weit zurück reicht die Geschichte der „Hasenmühle".

Bekannt ist noch ein Mietskontrakt aus dem Jahre 1711. Hier vermietete Arnold Robert von Nesselrode dem Eberhardten Moller die Mühle und den Garten. Ferner wurde Moller vertraglich verpflichtet, den Pächtern von Nesselrode ohne Berechnung das Korn zu mahlen. Später gab es einen Zusatz in diesem Pachtvertrag. Hier wurde der Mieter verpflichtet, ein neues Stech (eine Brücke) über die Wupper zu errichten, falls es entzweiginge. Das Holz für den Vorgänger der heutigen Wupperbrücke hatte der Mieter zu stellen. Eine richtige Brücke wurde aber erst zur Franzosenzeit gebaut, als die Provinzialstraße Solingen – Langenfeld angelegt wurde. Früher wurde Haasenmühle mit einem „a“ geschrieben. Die Hofschaft Haasenmühle hat sich im Laufe der Jahrhunderte fast gar nicht verändert.

Vermutlich im frühen 15. Jahrhundert als „Kreuwelsmolen“ entstanden, handelte es sich um eine mit Wasserkraft betriebene Getreidemühle. Im 18. Jahrhundert noch lebten die Bewohner von Landwirtschaft, Brauerei, Brennerei, Hausweberei und Ölherstellung. Die Ölmühle liegt höher an der gleichen Straße. Namentlich erwähnt wird die Schankwirtschaft jedoch erst in einem Pachtvertrag des Jahres 1951 zwischen dem Eigentümer Egon Graf von und zu Westerholt und dem Landwirt Alfons Schmitz.

Im Zentrum von Aufderhöhe gab und gibt es die Lokale Zur Post, Haus Lüttges und in Löhdorf Alt Löhdorf (die mehrere Namen führte).

Einen enormen Schub für viel Publikum gab es im Jahre 1870 im Bergischen Hof, der damals aber anders hieß. Der Wirt, Ferdinand Hinrichs, gewann einen großen Betrag in einer Lotterie. Nun wurde ein großer Saal angebaut. Seit dieser Zeit wird im Bergischen Hof und seinem Saal gefeiert, was das Zeug hält.

von Peter Nied

Fotos Internetseite Schlupp

tagPlaceholderTags:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

Urheberrechte

 

Alle Inhalte, wie z.B. Grafiken, Texte und Bilder auf unserer Website sind urheber- und leistungsschutzrechtlich geschützt. Die Veröffentlichung im World Wide Web oder in sonstigen Diensten des Internet bedeutet noch keine Einverständniserklärung für eine anderweitige Nutzung durch Dritte.

 

 

 

Impressum

V.i.S.d.P. Peter Nied

Fontanestr. 84

42657 Solingen

[email protected]



Impressum | Datenschutz | Sitemap | Vertrag widerrufen
copyright by peter nied
Anmelden Abmelden | Bearbeiten
Jimdo

Diese Webseite wurde mit Jimdo Creator erstellt! Jetzt kostenlos registrieren auf https://de.jimdo.com

  • Solingen und mehr
  • Panorama
  • Aus der Stadt
  • Solingen früher
zuklappen