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26. Februar 2018

Neues Konzept

Jugendcafé im Zukunftsbüro

Solingen/Die Stadt berichtet über ein neues Konzept:"Angebot im Zukunftsbüro wurde überarbeitet und ergänzt. Im vergangenen Juli wurde das Zukunftsbüro in der Hauptstraße eröffnet. Seither dient es als wichtiger Raum für Kommunikation und Beteiligung im Rahmen der Innenstadtentwicklung, viele Ideen und Anregungen wurden bereits gesammelt. Sie fließen ein in die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzeptes.

Jetzt wurde das Angebot im Zukunftsbüro noch einmal überarbeitet und ergänzt: Der "Co-Creative-Space", der Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet, sich kreativ mit ihrer Innenstadt auseinanderzusetzen, findet zukünftig immer montags von 15 bis 19 Uhr statt. Eine erste Idee geht in den kommenden Monaten in die Testphase: immer dienstags von 15 bis 19 Uhr öffnet im
Zukunftsbüro ein Jugendcafé unter Federführung der Jugendförderung und in Kooperation mit dem Jugendstadtrat. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Start soll im Anfang/Mitte März sein. Regelmäßig geöffnet hat das Zukunftsbüro zudem auch mittwochs und donnerstags, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Termine von Veranstaltungen, die zusätzlich zu den regelmäßigen Öffnungszeiten stattfinden, werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Wer Ideen und Anregungen zur Entwicklung der Innenstadt hat, kann sie auch außerhalb der Öffnungszeiten des Zukunftsbüros per E-mail einbringen: [email protected]."


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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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