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15. Februar 2018

Die Bahn investiert


 Modernisierungsprogramm der DB läuft weiter auf Hochtouren: Auch 2018 Rekordinvestitionen in die Eisenbahninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen
Investitionen von fast 1,3 Milliarden Euro • Erneuerung von fast 600 Kilometer Schienen, rund 400 Weichen und 19 Brücken • Barrierefreier Ausbau von 49 Bahnhöfen • Investitionen zeigen Wirkung
 
(Düsseldorf, 15. Februar 2018) Fast 1,3 Milliarden Euro fließen bei der Deutschen Bahn (DB) in diesem Jahr in die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau von Strecken in Nordrhein-Westfalen. Auch 2018 liegt NRW damit bundesweit auf Platz zwei bei den Investitions- und Instandhaltungsaufwendungen für die Schieneninfrastruktur. „Mit der Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro steigern wir dieses Jahr die bundesweiten Investitionen in das Netz und die Bahnhöfe um 800 Millionen Euro. Gleichzeitig haben wir es mit dem bei DB Netz eingerichteten “Lagezentrum Bau“ im Jahr 2017 geschafft, baubedingte Einflüsse auf die Bahnkunden gegenüber 2016 um 10 Prozent reduzieren", so Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG.

Die DB Netz AG investiert in NRW rund 600 Millionen Euro in die Schieneninfrastruktur, zusätzlich gehen etwa 190 Millionen Euro (inklusive Mittel von Bund, Land und Kommunen) in den Erhalt und die Modernisierung der Bahnhöfe im Land. Etwa 16 Millionen Euro investiert DB Energie. Hinzu kommen Instandhaltungsaktivitäten in der Schieneninfrastruktur in Höhe von 260 Millionen Euro, bei der DB Station&Service AG rund 26 Millionen Euro und bei der DB Energie nochmals zwei Millionen Euro. Rund 200 Millionen Euro fließen 2018 in Aus- und Neubauprojekte in NRW.

„Der Wiederaufbau West geht weiter“, so Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen. „Mit jedem Euro Investition in die Infrastruktur investieren wir in die Zukunft von Nordrhein-Westfalen. Das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm der Bahngeschichte liegt gut im Plan und wir sehen erste Erfolge. Die Infrastrukturmängel im Schienennetz konnten beispielsweise bundesweit seit 2015 um fast die Hälfte reduziert werden.“

Die DB Netz verstärkt 2018 nochmals die Bündelung ihrer Baumaßnahmen auf mehreren Baukorridoren mit teils überregionalen bzw. bundesweiten Auswirkungen. Insgesamt sind in NRW mehr als 1.000 größere und zahlreiche kleine Baustellen geplant. Dabei werden u.a. rund 400 Weichen, 600 Kilometer Schiene und 19 Brücken erneuert. 340.000 Schwellen und rund 800.000 Tonnen Schotter werden ausgetauscht. Fünf elektronische Stellwerke sind derzeit in Realisierung. Im Rahmen der Initiative „1 von 150 – moderne Bahnhöfe für NRW“ starten 2018 die Bauarbeiten für 61 Bahnhöfe.

„Die Komplexität jeder Baustelle wächst“, so Christian Becker, Leiter Vertrieb, Fahrplan und Infrastrukturentwicklung der DB Netz AG für NRW. „Wir packen so viele Einzelmaßnahmen wie möglich in jede der kostbaren Sperrpausen – seien es Weichen- und Gleiserneuerungen, Arbeiten an der Signaltechnik oder an den Bahnhöfen. Denn wir wollen die durch unsere Baumaßnahmen verursachten verkehrlichen Einschränkungen für unsere Kunden so gering wie möglich halten.“

Mit der Umstellung auf elektronische Stellwerkstechnik und weiteren Projekten treibt die DB die Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur konsequent voran. Bis Ende 2017 hat die DB bereits rund 3.300 Weichen an das Weichendiagnosesystem DIANA angeschlossen. Bis 2020 sollen 4.900 betriebswichtige Weichen in NRW an DIANA angebunden sein. Sämtliche Aufzüge und Fahrtreppen in den Bahnhöfen in NRW sind mit dem Diagnosesystem ADAM ausgestattet. Ausfälle werden in Echtzeit erkannt und schnellstmöglich von Technikern beseitigt. 2017 lag die Verfügbarkeit der Aufzüge und Fahrtreppen bei 97 Prozent.

Wichtige Baustellen in NRW 2018
Im Knoten Köln sind Anfang 2018 bereits die Arbeiten für die Modernisierung der Oberleitung zwischen Brühl und Sechtem gestartet. In den Oster- und den Herbstferien muss aufgrund des Neubaus der Straßenbrücke in Mülheim/Ruhr, der Thyssenbrücke, die Strecke zwischen Essen und Duisburg gesperrt werden. Außerdem treibt die Deutsche Bahn hier wichtige Ausbau- und Modernisierungsprojekte mit Arbeiten an der zweiten Ausbaustufe des elektronischen Stellwerks Duisburg, Gleis- und Weichenerneuerungen und Ausbauarbeiten in Mülheim/Ruhr für den RRX auf diesem Streckenabschnitt voran. „Wir nutzen für die Bauarbeiten soweit es geht die nachfrageschwachen Zeiten in den Schulferien, um die Belastungen durch Fahrplanänderungen, Umleitungen und Ausfälle für die Pendlerinnen und Pendler so gering wie möglich zu halten“, so Christian Becker.

Gleiserneuerungen stehen 2018 auch auf der Fernbahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln sowie zwischen Dortmund und Hamm an. Um wichtige Güterzug- und Umleitungsstrecken zu ertüchtigen, modernisiert die DB die Strecke zwischen Köln-Worringen und Köln-Nippes. In Bielefeld sind umfassende Brückenerneuerungen geplant.

Bei den Großprojekten in NRW werden die Planungs- und Bauaktivitäten fortgesetzt. Für den Ausbau der S 13 sind u.a. Brückenarbeiten in Bonn-Villich geplant. Auf der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen wird die Brücke an der Rosa-/Rothofstraße in Oberhausen in Betreib genommen. An insgesamt 37 Bahnhöfen starten die Bauarbeiten für den Vorlaufbetrieb des Rhein-Ruhr-Express.

Im Sommer beginnen die Hauptbauarbeiten für den Umbau der Verkehrsstation in Dortmund. In Bonn wird die Sanierung der historischen Bahnsteighalle fortgesetzt.

Auch das freiwillige Programm des Bundes zur Lärmsanierung an hoch belasteten Schienenwegen setzt die DB in NRW weiter fort. In 2018 ist der Bau von rund 40 Kilometer Schallschutzwänden geplant.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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