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02. Februar 2018

Neues aus Absurdistan

FDP: BV soll dem Elternwunsch bei der Namensgebung für die Kita folgen

„Der Streit um die Namensgebung für die neue Kita am Rathaus gleicht einer Posse. Hat die Politik denn nichts Besseres zu tun, als sich über den Vorschlag der Eltern für die Namengebung der Kita hinwegzusetzen und dann bei der Namensfindung selbst in Streit zu geraten“, kommentiert Ulrich G. Müller, Vorsitzender der FDP-Fraktion, die aktuelle Auseinandersetzung von CDU und SPD in der BV-Mitte. „Über Namen kann man trefflich und sehr lange streiten. Es ist schließlich auch eine Geschmacksache. Nicht nachvollziehbar ist es aber, wenn sich die BV bei der Namensgebung ohne Grund über den Elternwunsch hinwegsetzt. Der Name „Klingenbande“ ist für eine Kita weder politisch, noch pädagogisch oder in anderer Weise problematisch,“ so Müller.

Eine „Bande“ ist in den Augen von Kindern auch nicht martialisch. Sie verbinden mit einer Bande vielmehr Freundschaft, Freiheit und gemeinsame Abenteuer. Dies erfahren Kinder aus vielen Kinderbüchern wie z.B. „Emil Grünbär und seine Bande “ von Janosch oder das Bilderbuch „Die Honigkuchenbande“ von Bernd Gieseking und Ernst Hilbig oder die Bücher von Erich Kästner "Emil und die Detektive", von Louis Pergauds "Krieg der Knöpfe", von Kurt Helds "Die rote Zora und ihre Bande", "Vorstadtkrokodile" von Max von der Grün oder Cornelia Funkes "Herr der Diebe" – es sind die Kinder, die im Großen wie im Kleinen ihr Leben trotz aller Probleme selbstbestimmt in die Hand nehmen.

Die Kinderbande ist in vielen Kinderbüchern gegenwärtig und positiv besetzt. Warum soll das für die Namensgebung einer Kita nicht tragbar sein?

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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