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24. Januar 2018

Alles darf gesammelt werden

Solingen/von Peter Nied - neben kommunalen, privaten und staatlichen Sammlungen der kulturellen Epochen gibt es auch für den kleinen Mann ein Sammelgebiet für Besteckteile. Obwohl einige der kleinen Löffel richtig gute Preise bringen, sind die Teile nicht als Anlage gedacht, wie z. B. Silberbestecke in einigen Sammlungen.
Es muss jedoch auch hier ganz klar unterschieden werden. Es gibt Löffel aus Silber, Stahl oder Zinn, laufende Kollektionen von Jahreslöffeln oder Löffel zu einer Geburt oder den Hochzeitslöffel. Individuelle Teile also. Es gibt einige Besteckfirmen, die sich darauf spezialisiert haben.
Vorstellen möchten wir hier aber den Souvenirlöffel. Mit einigen Merkmalen hat er einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert. Und dieser Löffel hat sogar eine lange Geschichte.
Die eigentliche Geschichte der Souvenirlöffel begann ca. Mitte der 1850er Jahre in Europa. Initiatoren waren M. W. Galt und Seth F. Low. Galt nahm diese Idee mit in die USA, und 1889 kam mit dem Washington-Löffel die Welle in Bewegung. Im Jahre 1891 wurden diese Löffel auf ganzen Seiten in Zeitungen beworben. Städte, Personen, Tiere und Ereignisse wurden Thema auf diesen Souvenirlöffeln.
Hier in Europa ist die Leidenschaft der Sammler auch noch nicht verbraucht. In einigen Foren wird der Löffel gehandelt und gesammelt. Der Mokka-, Kaffee- oder Zuckerlöffel ist zumeist aus Sterlingsilber. Am oberen Ende ist entweder das Motiv eingeklebt oder direkt geprägt. Viele dieser Löffel haben auch noch eine Darstellung in der Kelle selbst.

Foto: Sammlung Nied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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