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10. Januar 2018

Wieder Einbrüche im Bergischen

Wuppertal (ots) - Seit gestern nahm die Polizei fünf Einbrüche und Einbruchversuche auf.

Wuppertal: Bereits zwischen dem 24.12.2017 und 04.01.2017 kam es zu einem versuchten Wohnungseinbruch in der Feldstraße in Wuppertal-Barmen. Unbekannte Täter versuchten vergeblich, eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus aufzuhebeln. Zwischen dem 15.12.2017 und 09.01.2018 drangen Unbekannte in eine derzeit geschlossene Gaststätte in der Friedrich-Ebert-Straße ein und
versuchten vergeblich, die Schublade der Kasse aufzuhebeln. Entwendet wurde nach ersten Feststellungen nichts. In der Hochstraße wurde zwischen dem 08.01.2018 und 09.01.2018 in die Räumlichkeiten eines Friseurs in der Hochstraße eingebrochen und Bargeld aus der Kasse entwendet. Zwei unbekannte Täter warfen am 08.01.2018 gegen 23:50 Uhr mit einem Stein ein Schaufenster eines Lebensmittelgeschäftes in der Straße Aue ein und entwendeten aus der Kasse Bargeld. Bei der Tatausführung konnten die männlichen Täter von einer Videokamera gefilmt und folgendermaßen beschrieben werden: 1. Täter: circa 175-180 cm groß, normale Statur, blaue Jacke mit Kapuze. 2. Täter: circa 175-180 cm groß, normale Statur, rote Jacke. Solingen: Am 09.01.2018 zwischen 17 Uhr
und 19 Uhr drangen unbekannte Täter über den Balkon in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Henshauser Straße ein und entwendeten Schmuck, Goldmünzen und Bargeld.

 

Grafik PP Wuppertal

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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