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24. Dezember 2017

REWE

Solingen/von Peter Nied - bei Amazon erreichen die Bestellungen an Lebensmitteln immer neue Rekorde und bei REWE laufen Feldversuche. Lebensmittel im Internet bestellen und dann nach Hause geliefert bekommen, trifft auf Zustimmung und ebenso Ablehnung. Wir haben uns bei REWE bereits im Sommer des Jahres erkundigt, ob für Solingen und die Nachbarstädte schon Pläne in der Schublade liegen. Die Unternehmenskommunikation teilte uns dazu Folgendes mit:" REWE bietet seit 2011 den REWE-Abholservice sowie den REWE-Lieferservice an, der mittlerweile bundesweit Kunden in mehr als 75 Städte sowie deren Umland beliefert. Der REWE Lieferservice ist Deutschlands Nummer eins Online-Supermarkt für frische Lebensmittel (IFH 10/2016). REWE gehört damit schon heute in Deutschland zu den wichtigen Akteuren im Lebensmittel-Onlinehandel.
 
Die Begeisterung der Kunden für die Online-Bestellung von frischen Lebensmitteln wächst stetig. Es ist einfach bequem und praktisch, sich den kompletten Einkauf und Mehrweg-Getränkekisten nach Hause liefern zu lassen. Die Services werden sowohl von Singles und Paaren als auch von Familien bis hin zu Rentnern angenommen - und das in jeder Stadt. Schließlich ist die Nutzung von Smartphones, Tablets und PC heute immer weniger eine Frage des Alters. Wir beabsichtigen vor diesem Hintergrund unsere Position im E-Commerce weiter auszubauen und unsere Services noch weiter zu optimieren. Ganz aktuell kann ich Ihnen keine genauen Pläne für Remscheid, Solingen und/oder Wuppertal mitteilen. Wir passen kontinuierlich die Infrastruktur und damit auch unsere Liefergebiete und die Zahl der Abholstationen der steigenden Kundennachfrage an."
 
Da werden wir wohl in der Klingenstadt noch etwas länger an den Kassen anstehen müssen.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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