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17. November 2017

Wattwanderung mit Emmy

Texel/von Peter Nied-Vom Hafen Oudeschild fahren wir mit einem etwas größeren Schiff, der Emmy, in Richtung Den Helder. Das Schiff ist über eine Stunde unterwegs. Für Familien mit Kindern ist das eine willkommene Abwechslung neben dem Strandbesuch. Am Watt angekommen lässt der Kapitän ein Fallreep auf das Watt herunter, da ist dann schon Gleichgewicht gefordert.

 

Dann kann man durch das nasse und schlickige Watt wandern und allerlei sammeln. Wir sammeln Muscheln und Krebse, dazu gab es auf dem Schiff Eimer und Kescher als Ausrüstung.

Emmy und ein anderes Schiff setzen die Leute auf dem Watt ab. Dann fahren sie ein Stück in das tiefe Wasser zurück, weil sie sonst am Watt hängen bleiben und freigeschleppt werden müssen. Die Fläche des Watt ist groß und man kann bis Den Helder sehen.

Eine weitere Möglichkeit auf die See hinaus zu fahren, sind die Touren zu den Robbenbänken zwischen Texel und Vlieland.

 

Von Cocksdorp aus fahren wir mit einem kleinem Boot Richtung Vlieland zu einer Sandbank. Hier kann man die vielen Robben betrachten, die am Wasser liegen und sich sonnen. Weil immer das gleiche Schiff kommt, haben die Tiere mittlerweile keine Angst mehr und gleiten ins Wasser. Dann tauchen die kleinen schwarzen Köpfe einmal hier oder dort auf. Den Kindern macht das großen Spaß. Bei Regen oder bedecktem Himmel sind diese Touren eher nicht zu empfehlen.

 

(c) Foto Nied

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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